Vertrauen
ist gut! Kontrolle ist besser
Ein 'echter' MTB Biker benutzt sein Fahrzeug im
harten Gelände! Dabei wird es teilweise extremen
Belastungen ausgesetzt und der Dreck setzt sich
in jede Ecke. Daher ist es unbedingt erforderlich
ab und an das gesamte Bike einer strengen
Kontrolle zu unterziehen. Vor allem wenn das Bike
eine längere Zeit steht, z.B. im Winter, sollte
vor der ersten Tour eine Inspektion durchgeführt
werden.
Auf dieser Seite möchte wir ein paar wichtige
Bereiche dazu ansprechen.
Bremsendruckpunkt so einstellen, daß die
Hand auch bei längeren Abfahrten locker
bleibt. Für erhöhten Verschleiß genug
Reserve bei der Installation an der
Nachstellschraube belassen. bei modernen
Bremssystemen genühen zwei Finger für
die Volle Bremsleistung. Sollte das nicht
der Fall sein, dann Felgenwände reinigen
und eventuell Bremsen neu justieren. |
Vor Rennen gehören neuwertige oder
besser neue Bremsgummis aufgezogen.
Darauf achten, daß Bremsen und Felgen
vor dem Start sauber sind.Vor Rennen nur
erprobte Gummi-, Felgen Kombinationen
verwenden. Die Beläge alle 1000km
überprüfen (Prüfstege im Belag) und
lieber öfter wechseln, die Felgen werden
es Euch danken. |
auf
Dichtigkeit überprüfen - auslaufendes
Öl weist auf ein Dichtungsproblem und
meistens auf zu viel Gabelspiel hin -
Gabel sofort zum Kundendienst bringen!
Gabelrohre und Hinterbaudämpfer alle 20
Fahrstunden mit Teflonöl schmieren.
Hinterbaudämpfer nicht mit
Schützhüllen versehen (Schwitznässe).
Schrauben auf festen Sitz überprüfen.
Vordergabel auf Materialbrüche
überprüfen! |
Die
Felgen
sind Deine
Lebensversicherung!!!
Diese sollten regelmäßig auf
Beschädigungen überprüft werden - z:B.
der Felgenstoß, die Riefenbildung der
Flanken und deren Wandstärke
Speichenspannung - Nur wenn alle Speichen
gleichmäßig und kräftig gespannt sind,
hält das Rad den Belastungen stand. zur
Kontolle in die Speichen greifen und
lockere Exemplare umgehend
nachspannen, sonst droht Speichenbruch
und Seitenschlag, auch 8ter genannt.
| Sollte
die Kette hinten einmal zwischen
Ritzel und Speichen
herunterspringen, die Speichen
unbedingt auf Beschädigung
kontrollieren - sie könnten
eingeschliffen sein. |
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Das Innenlager auf Spiel und
Schwergängigkeit überprüfen, sonst
droht der Lagerkollaps oder
Leistungsverluste durch erhöhte Reibung.
Die Kurbel auf sechs - Uhr
Position drehen und dabei auf
Leichtgängigkeit achten. Dann Fuß aufs
Pedal und gefühlvoll quer
zur Fahrtrichtung drücken. Ist Spiel
spürbar, Innenlager wechseln.
Ausgeschlagene Lager
| können zudem
den Lagerkäfig beschädigen was
in der Regel nicht mehr zu
reparieren ist! |
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Die Sichtkontrolle der Zähne gibt
Auskunft über Verschleiß und Zustand.
Krumme Zähne mit einer Zange
geradebiegen oder anfeilen, sonst hakt es
beim Gangwechsel. Alle
Kettenblattschrauben vorsichtig am
besten mit einem Drehmomentschlüssel
über Kreuz nachziehen.
Verbogene Kettenblätter können mit
einem Gummi - Kunststoffhammer wieder
gerichtet werden |
Je nach
Untergrund , Witterung, Profil, und
Fahrergewicht muß der Reifendruck
angepaßt werden. Nie unter 3 Bar.
Bei Hardtails etwas niedrigen Luftdruck,
bei Fullys höheren Luftdruck fahren.
Schlamm: ca. 3,0 bar
Schotter/Asphalt: bis 4 bar
Fels: 3,0 - 3,5bar |
Bike auf den Kopf
stellen, dann das Hinterrad mit einer
Hand, den Rahmen mit der anderen
festhalten. Durch ein gefühlvolles Hin
und Herbewegen wird so rechtzeitig
Lagerspiel ausfindig gemacht.
Am Vorderrad kannst Du eventuelles
Lagerspiel ebenfalls mit den Fingern
erspüren. Sollte Spiel vorhanden sein,
so empfiehlt sich die Räder auszubauen,
die Naben zu öffnen und neu zu fetten.
(Nabenfett verwenden) Anschließend
wieder vorsichtig anziehen bis die Nabe
schwergängig ist. Danach einen Tick
zurückdrehen bis ein seidenweicher,
spielfreier Lauf erreicht ist.
Kontermuttern anziehen und Räder
einbauen. |
Pedale -
sollten ab und zu auf ihre
Funktionalität und Lagerspiel hin
überprüft und gewartet werden. Vor
allem wenn sie knacken müßen sie
zerlegt und neu gefettet werden.
Pedalplatten - Diese beiden kleinen
Metallteile müssen die Kraft Deiner
Muskeln aufs Pedal bringen. Ziehe die
Inbusschrauben nach und kontrolliere auch
den Verschleiß der Pedalplatten.
Tipp: Nach der Erstmontage mit
Heißkleber den Inbuß füllen -
verhindert die Abnutzung und Verdreckung
desselben, denn ein Steinchen das man
dort eintritt verformt den Sechskant und
ein Nachziehen ist nicht mehr möglich |
diesem sollte eine besondere Beachtung zu
teil werden. Nicht selten kommt es durch
unzureichende Schweißnähte oder
Gußfehler (Lufteinschlüsse) zu
Rahmenbrüchen! Um einen schwerern Sturz
zu vermeiden sollte daher der Rahmen auf
Brüche und Haarrisse geprüft werden. |
Die Schaltung muß perfekt funktionieren.
Alle Gänge durchschalten, Schaltwerk
nach jeder Tour kontrollieren
gegebenenfalls reinigen und danach alle
beweglichen Teile frisch aber sparsam
einölen. Sollten die Gänge nicht sauber
einrasten,
Schaltwerk neu einstellen. Auch
abgenutzte Kettenblätter, Ritzelpakete,
ein verbogenes Schaltauge oder die Kette
kann die Ursache dafür sein. |
Auf Gängigkeit prüfen. Falls sie
schwergängig sind, Zug und Hülle
gemeinsam ersetzen. Schmieren mit Zugfett
oder Ölspray nicht zu empfehlen - zieht
Schmutz in die Tüllen. Auf gesplissene
Drähte am Zug achten - ist oft ein Grund
für die Schwergängigkeit des Zuges. |
Immer in
Fahrtrichtung nach hinten stellen. So
können sich keine Äste oder Ähnliches
verfangen und den Hebel öffnen. Nicht zu
fest spannen um eine Überdehnung, vor
allem bei Leichtbauversionen zu
vermeiden. |
Bei gezogener Vorderbremse das Rad vor-
und zurückziehen. dabei Zeigefinger und
Daumen übergreifend um den Lagerring und
Rahmen legen. So läßt sich das am
Dichtspalt der oberen Lagerschale bzw.
unteren Lagerschale auftretende
Steuersatzspiel erfühlen gegebenenfalls vorsichtig
nachjustieren! |
Entscheidend
für den wichtigen Gangwechsel am Berg.
Alle Gänge durchschalten, Umwerfer nach
jeder Tour kontrollieren und
gegebenenfalls reinigen und neu
einstellen. Zur Sicherheit Klemmschelle
am Rahmen nachziehen, die Zugumlenkung
mit Ölspray einsprühen. |
Wenn's Knackt und Zwackt!
Vor allem
bei Neurädern können nach den ersten
200 km Knackgeräusche aufkommen. Ursache
hierfür ist meist eine mangelhafte
Endmontage des Bikes |
Beugt dem
Diebstahl vor!!! Mit dem Pass könnt Ihr
schnell und konkret Informationen zu
Eurem Bike an die Behörden weitergeben!
Sollte jeder Bikebesitzer in Händen
halten. Einfach mit
| der
Druckfunktion des Browsers
ausdrucken, oder im PC speichern. |
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BIKE
PASS |
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Erleichtert die
Kontrolle über Verschleißzeiten von
Bremsen, Lager, Kette usw.. Wann habe ich
was ausgetauscht, kontrolliert,
eingestellt? Einfach mit der
Druckfunktion des Browsers
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